Klettern im Wilden Kaiser
Wilder Kaiser: Kleine Halt, Westkante
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Erstbegehung: L. Bauer und G. Gruber 1923 Charakter: Schöne Genußkletterei, trotz relativ guter Absicherung alpiner Anstrich mit unangenehmen Schrofenzustieg und eindrucksvoller Umgebung Schwierigkeit: VI- bzw. V/A0 Absicherung: Gebohrte Standhaken und einige gebohrte Zwischenhaken. Darüberhinaus sind ein Satz mittlerer Keile und einige Schlingen für Sanduhren und Köpflsicherungen ganz brauchbar. Zustieg: Vom Hans-Berger-Haus auf dem markierten Weg in die Scharlinger Böden (in Richtung "Kaiserschützensteig"). Nach dem Unteren Scharlinger Boden führt der Weg in einigen Serpentinen steiler hinauf in Richung Oberen Scharlinger Boden - in der letzten Rechskurve, bevor der Weg in die Latschen führt beginnt das Zugstiegs-Steiglein zum Klettergeheimnis, das zwischen zwei großen markanten Blöcken hindurchführt die in dem Bachbett unterhalb der Wände liegen. Auf dem Steiglein bis zu dem breiten markanten Plattenband, das den Sockel ziemlich waagrecht nach links durchreisst. Auf dem Band kommt man bequem nach links zu den steilen Grasschrofen, über die es ziemlich steil und brüchig noch etwa gut 50 Höhenmeter bis zu dem großen Latschenfleck direkt an der Kante geht. Knapp links der Kante befindet sich der Einstieg (Klebehaken) - ca. 1,5 - 2 Stunden vom Hans-Berger-Haus. Abstieg: Zwei Möglichkeiten: 2. Vom Ausstieg über steiles Gras und Schrofengelände (aber gut gangbar - deutlich angenehmer als der Zustieg) mit einigen kurzen IIer und Ier Stellen in einer halben Stunde zum Gipfel der Kleinen Halt. Über den Kaiserschützensteig in 1 bis 1,5 Stunden zum Wandfuß.
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Stützpunkt:
Hans-Berger-Haus (Naturfreunde), ca. 15 min. oberhalb von Hinterbärenbad ist der Kletterer-Treffpunkt im Kaisertal mit sehr freundlichem Hüttenteam und gutem Essen. Der Zugang erfolgt am besten von Kufstein (Sparchen) aus durchs Kaisertal in 2 bis 2,5 Stunden Fußmarsch. Das ganze ist zwar landschaftlich sehr schön aber eine relativ ebene Schotterstraße. Trotz ausdrücklichem Verbotsschild sollen jedoch auch schon Kletterer gesichtet worden sein, die ihre Räder die Treppenstufen bei Sparchen hinaufgetragen haben und sich so mindestens eine Stunde Zustieg und eineinhalb Stunden Rückweg gespart haben.
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Kletterführer
Kletterführer Wilder Kaiser Band 1 (Niveau 3 - 6), Markus Stadler; Panico-Verlag; 3. Auflage 2009.
Hier könnt Ihr den Führer direkt beim Panico-Verlag bestellen
