Klettern im Wilden Kaiser

Wilder Kaiser: Sonneck Südwand: Delicatesse + HaZo Fantastica

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Topo: Adi Stocker

Erstbegehung: Herbert Haselsberger und Hans Zott im Sommer 2002, unterer Teil (Delicatesse): Toni Niedermühlbichler, Alex Angerer 2008

Charakter: Hervorragende Routenkombination mit anhaltend homogenen Schwierigkeiten im 6. und 7. Grad. Unten steile Riss-, Verschneidungs- und Wandkletterei, in der HaZo eine der besten Wand- und Plattenklettereien im Kaiser.

Schwierigkeit: 7+/8- (7- obligat), E2-; Überwiegend 7 und 6.

Absicherung: Gut mit Bohrhaken abgesichert, nur stellenweise sind etwas größere Abstände zu finden, für die evtl. ein Satz Stopper sinnvoll ist.

Zustieg: Vom Ghf. Jagerwirt oberhalb von Scheffau an der Wegscheidalm vorbei auf dem Weg in Richtung Treffauer, bis zum Wasserfall unterhalb des Schneekares. Hier evlt. Rucksackdepot, sofern man nicht die komplette Ausrüstung durch die Route tragen will. Rechts hinauf ins Schneekar und in diesem schräg nach links aufwärts zum Einstieg. Dieser befindet sich ein Stück links von der Einstiegsrinne der Alten Südwand, bzw. Zustieg zum Kraxengrat. Im Frühjahr liegt hier lange Schnee, dann evtl. in der Randkluft einsteigen. 1,5 h vom Jagerwirt.

Abstieg:
Am besten vom Ausstieg noch rechts zum Gipfel und nach der Gipfelbrotzeit nach links über den Grat zur Kopfkraxen und über den Wiesberg hinab zum Sattel vor dem Sonnenstein. Hier nach links (Bezeichnung Scheffau) noch ein Stück absteigen, bis links ein unmarkiertes Steiglein abzweigt, auf dem man bald wieder auf einen Querweg kommt. Auf dem Querweg wieder links zuerst waagrecht, dann hinab zum schon sichtbaren Wasserfall. (ca. 1 - 1,5 h vom Gipfel). Weiter wie Aufstieg zur Wegscheidalm und zurück zum Jagerwirt.

Stützpunkt: Wegscheidalm

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Kletterführer

Kletterführer Wilder Kaiser Band 2 (Niveau 6 - 10), Markus Stadler; Panico-Verlag; 1. Auflage 2004.

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