Klettern im Wilden Kaiser

Wilder Kaiser: Sonneck Südwestwand "Sonnenpfeiler"

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Erstbegehung: Herbert Haselsberger und Hubert Praschberger im Herbst 1999 und Mai 2000

Charakter: sehr schöne, mittelschwierige alpine Sportkletterroute an großteils hübschem Fels. Stellt trotzdem gewisse Anforderungen an den Alpingeist der Wiederholer (relativ lang, teilweise kurze Schrofenpassagen mit brüchigem Fels - vor allem am Ausstieg, in den leichteren SL etwas Spürsinn für die richtige Route erforderlich)

Schwierigkeit: VI+/A0 (je eine SL, überwiegend V)

Absicherung: Gut abgesichert mit Klebehaken an den Standplätzen, Bohrhaken und einigen Normalhaken in den Seillängen. Für Leute mit schwachen Nerven kann evtl. noch ein kleiner Satz Keile empfohlen werden. Ansonsten reichen 10 Expressschlingen.

Zustieg: Vom Ghf. Jagerwirt oberhalb von Scheffau an der Wegscheidalm vorbei auf dem Weg in Richtung Treffauer, bis zum Eingang des Schneekares. In diesem schräg nach links aufwärts zum Einstieg, der sich etwa in Fallinie des kleinen Kars, das im linken Teil der Südwand oberhalb des Sockels eingelagert ist befindet. Ca. 1,5 Stunden.

Abstieg:
2 Möglichkeiten: Vom Gipfel am Grat nach Westen zuerst absteigend, dann nochmal kurz ansteigend auf die Kopfkraxen. Nun über den Wiesberg auf steilem Weg hinab nach Süden zum Anstiegsweg und auf diesem zurück zur Wegscheidalm und zum Jagerwirt. (2,5 Stunden)

Oder wieder zum Einstieg: Ebenfalls in Richtung Kopfkraxen und dort, wo die Drahtseile beginnen nach links (Süden) hinab in nicht ganz einfachem Schrofengelände (II, teilweise brüchig) bis zu der großen Schotterterasse oberhalb der Sockelwand. Etwa am tiefsten Punkt (Steinmann) befindet sich die erste Abseilstelle - nun 3 x 25 m abseilen ins Schneekar. (1Stunde)

Stützpunkt: Wegscheidalm

Topo von Hubert Praschberger

Topo "Sonnenpfeiler"

PDF-Datei zum Ausdrucken

Kletterführer

Kletterführer Wilder Kaiser Band 1 (Niveau 3 - 6), Markus Stadler; Panico-Verlag; 3. Auflage 2009.

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