Karwendel, Martinswand: "Tschi-Tschi"

Steile Wand in der 3. Seillänge

Allgemeines: Die Routen links vom Ostriss gehören zum besten, was die Martinswand zu bieten hat. Die sehr anhaltende und ausdauernde Kletterei an dieser steilen gelben Wand ist nahezu ganzjährig möglich, wobei im Sommer eher kühle Witterung zu bevorzugen ist.

Erstbegehung: F. Huber, T. Schöpf 1992

Schwierigkeit: 8 (2 Seillängen) - sonst 7 bis 8-/E1

Charakter:
Anhaltende Sportkletterei, durchweg steile Wandkletterei an Auflegern, Leisten und gelegentlichen Löchern. Sehr kraftraubend und für Leute, die den Martinswand-Fels nicht gewohnt sind auch hart bewertet.

Absicherung: Sehr gut mit Bohrhaken abgesichert, Keile und Friends sind nicht notwendig, ein Helm ist empfehlenswert.

Die erste SL ist noch etwas gegliederter



Anfahrt:
Auf der Inntalautobahn in Innsbruck-Kranebitten ausfahren, nach Links über die Innbrücke und auf der Bundesstrasse in Richtung Zirl. Ca. 500 m nach einem Steinbruch befindet sich rechts der Parkplatz des AV-Klettergartens.

Zustieg: Am besten über eine der Vorbau-Routen (z. B. Flying Grass, Beam me up Scotty oder Maxl's Gamsrevier) zum "Ostrisswald" - einer kleinen Baumgruppe in halber Wandhöhe. Hierher führen auch zwei Fussanstiege: Einer führt von links nach Rechts über den Vorbau (Auckentaler-Zustieg), ein zweiter und etwas bequemerer führt rechts an den Klettergärten vorbei aufwärts (entlang des Martinswand-Abstiegs), bis man auf einem Band in Höhe der Ausstiege von Flying Grass und Beam me up Scotty nach links queren kann.

Abstieg:
Abseilen über die Route und am besten über den östlichen Abstieg wieder hinab. Man kann auch vom letzten Stand noch ein Stück aufwärts klettern (III) und dann nach rechts zum Abstiegsweg queren, der anfangs steil und ausgesetzt, dann aber bequem hinabführt zur Bundesstrasse.

Topo der Wassersymphonie an der Alpawand, Reiteralm

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