Skitour Stubaier Alpen
Östliche Seespitze (3416 m)
Die schönste Abfahrt im Skitourengebiet der Franz-Senn-Hütte

Die Östliche Seespitze beeindruckt mit ihrer 800m-Abfahrt über den gleichmässig steilen Alpeiner Kräulferner. Die Attribute "extrem" und "schwierig", die in älteren Skitourenführern dafür allerdings häufig verwendet wurden treffen in Zeiten von deutlich abgeschmolzenen Gletschern und verbesserten Ausrüstungen und Abfahrtskönnen jedoch längst nicht mehr zu. Die Seespitze ist bei normalen Verhältnissen eine perfekte Skitour mittlerer Schwierigkeit. Allerdings sind eine sichere Lawinenlage und genügend Schneeauflage auf dem Gletscher erforderlich.
Gebiet: Stubaier Alpen, Franz-Senn-Hütte
Exposition: |
alle |
Höhenmeter von der Hütte |
1300 |
Aufstiegszeit: |
4 h |
Skitechnische Schwierigkeit: |
mittel |
Lawinengefährdung: |
öfter |
Sonstige Schwierigkeiten: |
|
Ausgangspunkt: Seduck (ca. 1450 m) im Oberbergtal - von Milders im Stubaital über eine steile Bergstraße erreichbar.
Hüttenzustieg: Entlang einer Schneewieselspur taleinwärts in etwa einer Stunde zur Oberiss-Hütte (1742 m). Noch ein Stück rechts haltend bis zu der steilen Flanke, die das Tal rechts abschließt. Entlang eines breiten Wegs (apert schnell aus, hier oft zu Fuß) links haltend durch die Schrofenflanke aufwärts bis in den Talboden und entlang des teilweise schmalen Wegs zur Alpeiner Alm. Jetzt wieder etwas flacher rechts vom Bach weiter, zum Schluß über eine Brücke zur schon länger sichtbaren Franz-Senn-Hütte. (2 - 3 Stunden von Seduck). Für verwöhnte Tourengeher gibts diverse Servicedienste wie Skidoo-Schleppdienst bis Oberiss und Rucksack-Transport von dort zur Hütte.
Gipfelanstieg: Von der Hütte das flache Tal nach Südwesten bis zu einer ersten Stufe, die zuerst direkt und nach einer flacheren Passagen in einem Linksbogen überwunden wird. Nun halten wir uns links an der Randmoräne des Alpeiner Ferners, bis eine stelie Mulde nach links den Aufstieg zum Alpeiner Kräulferner ermöglicht. Über eine erste Steilstufe gelangt man zum einzigen flacheren Abschnitt des Gletschers, bevor eine zweite noch etwas steilere Stufe (ca. 35 Grad) folgt. Diese wird an ihrem linken Rand bewältigt, bevor es wieder etwas gemächlicher zum Gipfelgrat geht. Die letzten Meter zum Kreuz müssen meist zu Fuß bewältigt werden.
Die Abfahrt folgt der Anstiegsroute und gehört bei sicherem Pulverschnee zum Besten, was die Stubaier Alpen zu bieten haben.
Karte: AV-Karte Nr. 31/1 + (für Hüttenzustieg) 31/2
Schneeverhältnisse Stubaier Alpen
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