Sportklettern rund um Rosenheim

Klettergarten Flintsbach

Michi Tuttas in der "Startbahn-West" (8-)

Dieser Klettergarten ist von Rosenheim aus gut und schnell erreichbar und auch mal für eine kurze Feierabendkletterei gut geeignet. In den Sektoren A und B überwiegt Reibungs- und Leistenkletterei an geneigten (Steinbruch-)Platten, im Sektor C steile Kletterei an Leisten und einigen Löchern (Naturfels). Die Sektoren A und B sind vor allem für die gemässigten Kletterer mit ihren vielen Routen zwischen 5 und 7 ein beliebtes Ziel, wogegen an den schattigen Felsen der Kuhwies'n die etwas besser trainierten ab dem 7. Grad ihr Zuhause haben.

 

Achtung Klettersperrung!

Der Sektor A (Steinbruch) ist bis Ende Mai u.a. wegen Falkenbrut gesperrt.

 

Zugang:

Geparkt wird am Wanderparkplatz "Asten" im Südwesten von Flintsbach - unterhalb des Steinbruchs. Am Ende des Parkplatzes steigt man auf einem kurzen steilen Weg ca. 50 m zur Wand auf, nach links gehts zu Sektor A, nach rechts zu Sektor B.

Zum Sektor gelangt man am Ende des Parkplatzes links haltend auf deutlichem Weg durch den Wald, ca. 80 m.

Kletterführer Out of Rosenheim

In nebenstehendem Kletterführer ist der Klettergarten Flintsbach ausführlich beschrieben, wozu es auf dieser Seite bei Bedarf Updates und Berichtigungen gibt.

Updates und Berichtigungen:

Achtung!! Ende August 2007 ereignete sich an der Kaserer-Wand ein Hakenausbruch. Betroffen war ein unten abgebildeter Haken, der aus einer Gewindeschraube mit aufgeschweisster Lasche besteht - diese Haken wurden teilweise auch in Flintsbach verwendet. Offensichtlich war die Klebekartusche bei dem ausgebrochenen Haken defekt.

Bei einer Sanierungsaktion konnte festgestellt werden, dass der Kleber bei den anderen Routen in Ordnung war, sich durch Drehmoment-Belastung auf die festgeschweisste Schraube diese sich jedoch häufig gelockert hatte, weshalb die Schraube mit der Hand rausgedreht werden konnte. Die Haltekräfte dieser Haken hätten aber vorerst sicherlich noch ausgereicht, bei Dauerbelastung wäre aber ein Festigkeitsverlust zu erwarten. Beim dem unten abgebildeten Hakentypen ist daher weiterhin besondere Vorsicht angebracht - nie einem einzelnen dieser Haken sein Leben anvertrauen! (was man aber auch sonst nie ohne Überprüfung sollte!).

Ausserdem sind in Flintsbach immernoch einzelne Augenschrauben anzutreffen (Auf ein Gewinde aufgeschraubter Ring), die sehr geringe, bzw. unkalkulierbare Festigkeitswerte aufweisen - hier ist ebenfalls große Vorsicht angebracht.

Seite 165: Achtung! In der (sowieso wenig empfehlenswerten) Nr 8, Nightfish ist wohl ein Bolt locker.

Seite 166: Die Routen 21 + 22 wurden von Robert Halisch saniert, die Runouts etwas entschärft, trotzdem darf man noch von den Haken wegklettern.

Seite 168: Die Erstbegeher der Tour Nr. 29 "Kinderleicht" heissen Erwin Rast und Matthias Dickel

Seite 171: Das Projekt mit der Nr. 21 wurde von Robert Halisch freigegeben und daraufhin von Robert Busch geklettert. Sein Bewertungsvorschlag 9-; Name: Ghostrider

Seite 171: Etwa 50 m rechts von Nr. 21 wurden von Uwe einige neue Routen eingebohrt - von links nach rechts:

  • El Canto (6+) an der Kante entlang, 12 m
  • Kurt Albert Weg (8) , 15 m
  • Hacuna Matata (6), 10 m
  • Zorro / 7 12 m, leicht links, recht und wieder links zum Stand (Z)
  • Primera / 8+/9- , 12 m
  • Cuba Libre 9, 12 m (gleicher Stand wie Primera)

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