Sportklettern rund um Rosenheim
Klettern am Plankenstein
Der Plankenstein im Tegernseer Hinterland ist ein richtiger Traditionskletterberg, ähnlich wie die Kampenwand oder die Ruchenköpfe. Hier wurden schon frühzeitig klassische Linien geklettert und mit der Ära des Sportkletterns auch die steilen Wandpartien mit dem sehr guten Fels der Südwand entdeckt. Seit neuestem finden sich auch in der Nordseite mehrere Sportklettersektoren mit gutem Fels und solider Absicherung, ideale Ziele für die heissen Tage im Sommer.
In nebenstehendem Kletterführer ist der Plankenstein ausführlich beschrieben, wozu es auf dieser Seite bei Bedarf Updates und Berichtigungen gibt.
Updates zum Führer:
Seite 36ff: Eine groß angelegte Sanierungsaktion unter der Leitung von Tom Hesslinger hat die Haken- und Standplatzsituation in der Süd- und Westseite auf den neusten Stand gebracht. Dazu haben sie zahlreiche neue Linien eingebohrt. Im Gegensatz zu den "Oldschool-Routen" ist die Bewertung der neuen Linien softer und eher an die sonst übliche Sportkletterbewertung angepasst.
Es sind diverse Änderungen zu den Topos im Führer zu verzeichnen - hier eine Zusammenfassung:
Seite 42/43:
An der Westwand wurden die Routen 4 - 7 saniert - ebenso Methadon und Valoron.
Rechts von Nr. 5 haben Tom Hesslinger und F. Hutter noch die "Gmaade Wiesn"(5-) eingebohrt.
Seite 44/45:
Die Routen "Steppenwolf", Gr. Westplatten-Westkante und Nadel-Westkante wurden saniert - Keile braucht man an letzterer jetzt auch nicht mehr. An der Großen Westplatte ist rechts der Westkante die Route Schattenspiel (7-) von S. Motzet und U. Zoelch hinzugekommen.
Seite 46/47:
An der Nadel wurde das Räuberleiterl saniert (Bewertung im Führer deutlich zu niedrig - ca. 7+/8-).
An der Ostseite ist die Weißwurstkante saniert (Bewertung im Führer deutlich zu niedrig - ca. 7+/8-), ebenso saniert wurde Bolero (8+).
Dazu wurden zwischen den beiden Routen die Neutouren Ivo (8+, B. Hirschmann) und Nanuk (1.SL 6+, 2. SL 7-, T. Hesslinger, U. Zoelch) eingebohrt.
Seite 48/49:
Zwischen Nr. 8 und Nr. 9 wurden zwei neue Linien eingebohrt - die linke ist ein Projekt, die rechte ist die Risskletterei "Total verklemmt" von R. Neumair und U. Angele (7/7+).
Rechts von Nr. 9 ist "Haxn ume" (7-/7, Ch. Motzet, V. Gassner) hinzugekommen.
Die Route Nr. 5 - Vorgipfel Südwand wurde saniert.
Die Route Nr. 7 "Via Alpina" ist entlang der gebohrten Linie mit 5 zu bewerten.
Seite 50/51:
Saniert wurden Nr. 12 - 17, sowie Nr. 20 (Aller Anfang ist schwer...)
Dazu wurden einige neue Sportkletterrouten eingebohrt. Links von Nr. 20 befindet sich ein Projekt, rechts davon "Tick, tick hurra (9/9+, B. Hirschmann). Die Linie Nr. 21 wurde ebenfalls eingebohrt und mit dem Namen "Komischer Kauz" versehen sie ist bis zum Zwischenstand ca. 6+ - danach 8- (B. Hirschmann).
Die Route 22 "Vroni" ist deutlich härter als die Bewertung, die mir von den Erstbegehern genannt wurde. Realistischer aber plankensteintypisch immer noch eher hart) sind folgende Schwierigkeiten: 1. SL 5, 2. SL 5+, 3. SL 5+
Auch die Route Nr. 24 - Almrausch ist ebenfalls mindestens mit Schwierigkeitsgrad 5 anzugeben.
Seite 52/53:
An der Südwand des 3. Turms wurden alle Routen ausser dem "Letzten Walzer" saniert.
Seite 54/55:
An der Südwand des 2. Turms wurden die Routen 1 - 2 saniert, Keile und Friends sind nun nicht mehr nötig.
Einen neuen Sportklettersektor haben einige Münchner Kletterer am Schreistein eingerichtet, das ist der Felsriegel nordöstlich des Riederecksees. Hier gibts ca. 20 - 25 Routen im Schwierigkeitsgrad 3 - 7 mit Routenlängen zwischen 10 und 20 Metern. Ein Topo vom Schreistein findet sich über den Blog eines der Erschließer unter www.bergschrei.net
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