Land & Leute
DAV-Jugend-Expedition Georgien 2003
Allgemeines
Geschichte
Sehenswürdigkeiten
Sicherheitslage
Literatur

 

40.000 bis 1000 v. Chr.
erste sehr frühe Anzeichen menschlicher Besiedelung sind deutlich älter als 10.000 Jahre - in der Stein- und vor allem in der Bronzezeit entstehen bereits sehr hochentwickelte Kulturen.
600 v. Chr. bis 300 n. Chr.
Nach Bildung der ersten staatsähnlichen Strukturen prägen anfangs vor allem die Griechen, später auch die Römer und Perser immer wieder die weitere Entwicklung.
300 bis 450 n. Chr.
Das Christentum wird zuerst in Armenien, dann auch in Georgien offizielle Staatsreligion, in Armenien entsteht eine eigene Schrift.
400 bis 1100 n. Chr.
Georgien wird immer wieder von Römern, Persern, Arabern und Türken überfallen, vereinnahmt und auch zerstört.
1089 - 1200
Unter David IV. dem Erbauer kann sich das Land von der damaligen türkischen Fremdherrschaft befreien, damit beginnt die Blütezeit des mittelalterlichen Georgiens, die unter Königin Tamar ihren Höhepunkt erreicht.
1220 - 1600
Laufend Eroberungsfeldzüge von Mongolen, Persern und Türken im Südkaukasus, die das Georgische Volk arg in Mitleidenschaft ziehen.
ab ca. 1650
zunehmender Einfluß des Russischen Zarenreichs im Südkaukasus
1709 - 24
Unter König Wachtang IV. von Kartli beginnt eine Georgische Renaissance
1783
Schutzvertrag mit Rußland - faktisch wurde Georgien damit an Rußland angegliedert
1917/1918
Oktoberrevolution und Zerschlagung des Zarenreichs, anschließend Gründung einer Demokratischen Republik Georgien (26.5.1918)
1921 - 1990
Angriff der russischen Roten Armee - Georgien wird wieder besetzt und in der Folge Republik der UdSSR
1991
Unabhängigkeitserklärung - anschließend Militärputsch
1992
Parlamentswahlen, womit Eduard Schewardnadse zum Staatsoberhaupt gewählt wird.

Quellen: Rainer Kaufmann "Kaukasus", Prestel Verlag, München 2000 und Georgienseite