Es geht los ....

Luftbild von einem Teil des Atomfjella

 

Nach eineinhalb Jahren Vorbereitungszeit und zwei stressigen Tagen in Longyaerbyen starten wir am 1.August 1999 mit einem kleinen Sight-Seeing-Schiff zur Eisfront des Nordenskiöld-Gletschers, unserem Ausgangspunkt. Anstatt uns aber wie geplant ca. 6 km westlich des Gletschers aussetzen zu lassen, landen wir an einer Felsinsel, in der Mitte der Gletscher-Abbruchkante.

Bald erkennen wir, daß wir uns genau zwischen zwei Gletscherbrüchen befinden - etwa 4 km nördlich der ebenen "Gletscherautobahn, auf die wir gelangen müssen.

Zwei harte 18-Stunden-Tage Arbeit warten jetzt auf uns, in denen wir unsere 1000 kg Material durch dieses Spaltenlabyrinth hinüber auf die ebene Eisfläche bringen mußten. Auch wenn wir anfangs mal kurz Bedenken haben, ob es überhaupt einen gangbaren Weg aus dieser "Mausefalle" gibt, sind wir uns nachher einig daß die Entscheidung für diesen Landepunkt (fast) nur Vorteile hatte.

Neben der wesentlich spannenderen Routenführung (im Vergleich zu dem unangenehmen Moränenschotter) bekamen wir den letzten Schliff für die Steigeisentechnik und es hätte es keine bessere Methode gegeben, das Team gleich von Anfang an zusammenzuschweissen.

Pyramiden

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