Markus Stadler

Berchtesgaden-Untersberg > Berchtesgadener Hochthron > Südwand


Schertlepfeiler

Bew. E-Grad Zeit Länge Wandh. Expos. Sterne Begehungen
9 (8/A0) E1+ 7 h 290 m 230 m S

Charakter

Steile, anhaltend schwierige alpine Sportkletterroute.

Erstbegeher

Werner Schertle, Heini Steinkötter 6. bis 9. Juli 1962 mit rund 150 Normalhaken, 4 Holzkeilen und 7 Bohrhaken (technisch VI/A3).

Sanierung durch Richard Koller 1996 mit 70 Bohrhaken auf teils abweichender (frei kletterbarer) Linie.

Schwierigkeit

9 (8/A0), E1+

Absicherung

Sehr gut mit Bohrhaken.

Ausrüstung

11 Express

Zustieg

Von Oberettenberg über den Scheibenkaser an den Wandfuß und nach links unter den Pfeiler queren. (1,5 h - 2 h)

Einstieg

Auf einem Band, das von rechts nach links aufwärts in die Wand zieht.

Routenverlauf

Die ersten vier Seillängen führen rechts von der Pfeilerfallinie bis über das große Dach, dann quert man eine Seillänge nach links und steigt relativ gerade über die Pfeilerkante hinauf zum Gipel des Südpfeilers.

Abstieg

Vom Ausstieg nach Nordwesten über das Plateau zum Störhaus und durch das Mittagsloch (alpin) zurück zum Einstieg (ca. 30 min).

Stützpunkt

Stöhrhaus

Hinweise

Nach dem Quergang Rückzug problematisch. Stellenweise länger nass.

Informationsquelle

Beschreibung siehe auch Kletterführer Berchtesgadener Alpen, Band Ost.


Topo

Ein Topo befindet sich im Kletterführer Berchtesgadener Alpen, Band Ost.


Wandbild

Derzeit kein Wandbild verfügbar.


Weitere Fotos von der Route

Zustieg zum Scheibenkaser am Untersberg

Zustieg zum Scheibenkaser


Mascht klettert in der ersten Seillänge des Schertlepfeiler am Untersberg, Berchtesgadener Alpen.

Mascht klettert in der ersten Seillänge


Heli Kotter in der vierten Seillänge des Schärtlepfeiler, kurz vor dem Quergang.

Heli Kotter in der vierten Seillänge des Schärtlepfeiler, kurz vor dem Quergang.


Sonstiges

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Externer Link

Routeninfos und Topo von Ulrich und Ira Leuthäusser