Markus Stadler

Auf schöne Pulverhängen spekulierend waren wir heute im Kessel um die Eppzirler Alm, zuerst in der Samstagskarscharte, danach noch auf der Kuhlochspitze. Wenig überraschend hat es auch im Karwendel heuer viel Schnee, man kann also ohne Probleme direkt von Gießenbach weg mit Ski zuerst zur Eppzirler Alm wandern. Kurz hinter der Alm sind wir dann ins Samstagskar abgezweigt, weil wir das noch nicht kannten und uns das einmal anschauen wollten. Im westexponierten Samstagskar hatte der Schnee schon am Vortag Sonne abbekommen und hatte stellenweise schon eine leichte Haut, war aber da, wo weniger Sonne drin war (also am "Südufer") noch schön pulvrig. Prima Abfahrt.

Und dann sind wir, wo wir schon mal da waren, noch auf die Kuhlochspitze. Da der Hang zur Kuhlochscharte rein nordseitig ist, war der Schnee im gesamten Kar noch perfekt pulvrig, eine Traumabfahrt. Es waren zwar einige Leute unterwegs, vor allem zur Eppzirler Scharte und Kuhlochscharte, aber ich denke, daß da schon noch Platz für ein paar schöne Spuren ist. Aufgrund der hohen Schneelage ist auch der Weg auf den Gipfel der Kuhlochspitze zur Zeit eine einfache Stapferei, es sind keine Steigeisen o.ä. notwendig. Der Schnee wird in den rein nordseitigen Karen sicher noch länger pulvrig bleiben, da wo heute länger die Sonne drin war, wird's morgen wahrscheinlich einen mehr oder weniger ausgeprägten Schmelzharschdeckel geben.


Eppzirler Alm


Im Samstagskar


In der Samstagskarscharte


Anstieg zur Kuhlochscharte


Kuhlochspitze

Skitourenführer Karwendel

Skitourenführer Karwendel, Rofan und Wetterstein von Doris und Thomas Neumayr. Er umfaßt das Gebiet zwischen Füssen, Innsbruck und Bad Tölz und beschreibt dort alle gängigen Skitouren. [weiter...]