Aostatal, Sportklettern Band 1
Klettergebiete Turin und Matterhorn
Titel: Aostatal Sportklettern, Band 1
Autoren: Andrea Mettadelli, Paolo Tombini e Nicola Vota
Verlag: Versante Sud
Seiten: 424
Preis: ?
Für wen: Sportkletterer, welche die nordwestliche Ecke Italiens besuchen wollen
Wo: Online beim Versante-Sud-Verlag
Inhaltsbeschreibung des Verlags
Auch wenn das Aostatal sich geographisch betrachtet auf ein eher begrenztes Gebiet beschränkt, beherbergt es eine große klettertechnische Vielfalt. Die Landschaft ist typisch alpin; die Region gliedert sich in ehemals durch Gletscher geformte Seitentäler, die in das Haupttal münden, durch das die Dora Baltea fließt. Während der letzten Eiszeit reichte der große Balteo-Gletscher, der sich über die gesamte Talachse erstreckte, bis ins heutige Canavese. Seine Spuren sind auch heute noch gut sichtbar, was die einheimischen Kletterer schon lange wissen, die an den zerfurchten Hängen des Haupttals eine Vielzahl von Sektoren erschlossen haben, die ständig wachsen.
Während die seit jeher bekannten Klettergebiete jahrzehntelang die Geschichte des Sportkletterns geprägt haben, kamen in den letzten Jahren zahlreiche neue Sektoren hinzu und erweiterten das Angebot in der Region, was das Aostatal zu einem der italienischen Kletterhotspots werden ließ.
Die Seitentäler, die sich vom Haupttal über ein paar Dutzend Kilometer zum Alpenhauptkamm hin emporwinden, erreichen beträchtliche Höhen und sind ebenfalls dicht mit Felsen übersät, die sich hauptsächlich für den Sommer eignen. Hier kann man kühle Tage im Schatten der Alpenriesen verbringen, mit atemberaubender Aussicht auf die Viertausender der Region. Bei Inversionswetterlage im unteren Tal kann man hingegen auch an Wintertagen in der Sonne klettern.
Die Autoren entschieden sich dazu, den Fokus auf den östlichen Teil des Tals und seine Seitentäler zu legen, einschließlich des Vorgebirges im Canavese – ein weiter gefasstes Gebiet, das sich zwar verwaltungstechnisch in zwei verschiedene Regionen teilt, aber für Kletterer sowohl von der Logistik als auch von der Morphologie her sehr homogen präsentiert: Nimmt man die Festung Bard als Mittelpunkt, so findet sich hier eine beträchtliche Anzahl von Kletterfelsen für alle Jahreszeiten.
