Kategorien: Kletterführer Hessen Niedersachsen

Göttinger Wald und Hessische Schweiz, Kletterführer

Versteckte Mittelgebirgsperlen in Niedersachsen und Hessen

Titel: Göttinger Wald

Autoren: Peter Brunnert, Arne und Stephen Grage

Verlag: Panico-Alpinverlag (2. Auflage 2022)

Seiten: 312

Sprache: deutsch

Preis: 29,80 Euro

Für wen: Kletterer aus der Mitte Deutschlands

Wo: Online bei Panico

Kletterführer Göttinger Wald, Hessische Schweiz

Beschreibung

Göttingen liegt im Dreiländereck Niedersachsen-Hessen-Thüringen und wird von 99 Prozent der Kletterer dieser Republik mit Sicherheit nicht mit Klettern in Verbindung gebracht. Am ehesten dürfte der Name dieser gut 100.000 Einwohner zählenden Stadt all jenen schon einmal untergekommen sein, die sich mit dem Gedanken an ein Studium befasst haben. Die Universität von Göttingen genießt einen sehr guten Ruf und so steckt in jedem fünften Paar Schuhe, das durch Göttingen läuft, ein Student oder eine Studentin. Aber klettern? Unmittelbar östlich und südlich der Stadt befindet sich der hügelige Göttinger Wald mit so herausragenden Berggestalten wie der Mackenröder Spitze (427,5 m), dem Staneberg (425 m) oder dem Sauberg (391 m). Auch wenn man es den Hügeln nicht ansieht - sie bestehen großteils aus Sandstein, der immer wieder mehr oder weniger markante Felsbildungen hervorbringt. Im gesamten Landkreis Göttingen gibt es angeblich über 2000 natürliche Felsen, wobei aber an den wenigsten (ca. 70) geklettert und gebouldert wird. Hinzu kommen einige Kalkmassive in der unmittelbar südlich anschließenden "Hessischen Schweiz" (wofür die Schweiz nicht alles herhalten muss!).

Dieser Führer beschreibt nun erstmals die Klettermöglichkeiten im Göttinger Wald (GÖ-Wald) und der Hessischen Schweiz und dazu den aktuellen Status, ob dort das Klettern erlaubt, geduldet oder verboten ist. Als Autoren zeichnen mit Arne und Stephen Grage, sowie Peter Brunnert drei absolute Gebietskenner und erfahrene Führerautoren verantwortlich, die sich mit höchster Akribie dieser "Erstaufnahme" verschrieben haben. Die weitere Ausstattung des Führers orientiert sich am bewährten Panico-Konzept und soll an dieser Stelle nicht mehr näher erläutert werden. Auffallend sind die zahlreichen guten Bilder die neben den Autoren das bekannteste Nordlicht unter den Kletterfotografen - Ralf Gantzhorn - beigesteuert hat. Anhand der Fotos möchte man am liebsten sofort losstarten in den (aus bayerischer Sicht) hohen Norden. Dann sollte man aber Keile und Friends mitnehmen. An den Sandsteintürmen sind klassische Spielregeln zu beachten. Etwas besser gesichert gehts an den Massivwänden (meist ehemalige Steinbrüche) und den Kalkgebieten in der Hessischen Schweiz zu.

Die beschriebenen Felsen bzw. Gebiete im Kletterführer Göttinger Wald & Hessische Schweiz:

A Nörten-Hardenberg
Langfaster Turm
Teufelskanzel
Rodetalwand
Mariaspring

B Ebergötzen
Düsterer Grund
Klabatjenkammer
Innsbrucker Turm
Klappenhauwand
Ebergötzer Wand
Hördelbrunnenwand
Grüner Block

C Waake
Große Schützenwand
Lochturm
Bergfreundeturm
Mühlenwand
Dunkelkammmer
Wächtersteinbruch
Steinbruchwächter

D Gartetal
Langenbergwand
Schöner Turm
Apenbergwand
Sattenhauser Wand
Weiße Wand
Pfeilerwand
Benniehäuser Wand
Östl. Helletalsteinbruch
Obere Helletalwände
Westl. Helletalsteinbruch
Blumenthalswand
Kuhbergwand

E Wendebachtal
Bärentalwand
Hauwand
Faulenseewand
Schaukelwand
Appenroder Wand
Rote Wand
Friedhofswand
Quacken
Quacken-Massiv
Die Zwerge
Wegelagerer
Leichte Wand
Echsenwand
Giesenkstein

F Reinhäuser Wald
Weihnachtsturm
Statist
Zufallscheibe
Champion
Grüner Klapptisch
Zwilling
Pokal
Freier Steinbruch

G Der Süden
Dreilochnadel / Horn a.v.T
Rustenfelder Turm
Wilder Osten
Turm im Loh
Arenhausen
Keulboje
Sonnendeck
Scheinriesenwand
Rote Rippe
Müllkippe
Boulderspot Wiesenthal
Steinbachtürme

H Hessische Schweiz
Behälterskopf
Ellersteine
Großer Habichtstein
Otterbachstein
Andreasstein

J Scharfenstein
Scharfenstein

K Solling
Fürstenberger Wände
Shiloh Ranch
Versteckter Pfeiler