Kategorien: Tourenverhältnisse Chiemgauer Alpen

Skitour Kampenwand, Rossleiten

11.01.2026 von Markus Stadler
Gute Bedingungen von unten weg.
Gute Bedingungen von unten weg.
Solide Schneelage auf den Wiesen von Hohenaschau
Solide Schneelage auf den Wiesen von Hohenaschau
Blick zum Schloss Hohenaschau
Blick zum Schloss Hohenaschau
Ordentlicher Herdenauftrieb heute
Ordentlicher Herdenauftrieb heute
Ab dem Hang oberhalb der Schlechtenberger Kapelle merkte man die noch nicht so gute Unterlage
Ab dem Hang oberhalb der Schlechtenberger Kapelle merkte man die noch nicht so gute Unterlage
Das letzte Wolkenfenster mit Blick zum Chiemsee auf Höhe Gori-Alm
Das letzte Wolkenfenster mit Blick zum Chiemsee auf Höhe Gori-Alm
Und die Kampenwand nochmal bevor sie im Nebel verschwand
Und die Kampenwand nochmal bevor sie im Nebel verschwand
Blick nach Süden...
Blick nach Süden...
Endstation für heute - Rossleitenkreuz
Endstation für heute - Rossleitenkreuz
Ab Höhe Gori-Alm konnte man es laufen lassen
Auf dem erste Stück musste man wegen versteckter Steine noch etwas vorsichtig sein, ab hier (Höhe Gori-Alm) konnte man es dann laufen lassen.
Danach durchweg gute Bedingungen
Danach durchweg gute Bedingungen
Sogar der letzte Hang sah schon oft deutlich schlechter aus.
Sogar der letzte Hang sah schon oft deutlich schlechter aus.

Im Rahmen eines Sonntagsausflugs haben wir uns heute Mittag auf den Weg von Hohenaschau auf die Kampenwand gemacht. Lifte waren keine in Betrieb (außer der Gondelbahn) und noch keinerlei Anzeichen von Pistenpräparierungsarbeiten.

Unten im Bereich der Talstation liegen ungefähr 25 cm Schnee, wobei unter den 15–20 cm Pulverschnee bereits eine dünne, tragfähige Unterlage vorhanden ist. Trotz enorm vieler Tourengeher war auch gegen 15 Uhr der unterste steile Hang noch nicht allzu schlimm abgekratzt, nur an wenigen Stellen kam etwas der Dreck raus. Bis zur Einmündung der Straße von Hintergschwendt insgesamt gute Bedingungen mit etwas Unterlage, aber am Nachmittag natürlich schon recht eingefahren. Weiter oberhalb merkt man, dass es am Freitag – vor dem letzten Schneefall – nicht warm genug war, um den Schnee zusammensacken zu lassen. Hier ist auch die Unterlage noch pulvrig und dementsprechend kommt man etwas öfter auf den Boden durch, besonders wo es steiler ist oder an Hangkanten, die vom Wind abgeweht wurden. Am letzten Stück zum Rossleitenkreuz dürfte es schon noch mehr Schnee haben. Hier muss man bei der Abfahrt vorsichtig sein. Aber mit offenen Augen eigentlich kein Problem, wenn man im ausgefahrenen Korridor bleibt. In den obersten Hängen liegen etwa 30–60 cm Pulverschnee – je nach Windeinfluss (der aber überraschend gering war). Nach mehr Windeinfluss sah es von weitem gegenüber in Richtung Sulten/Steinlingalm aus. Leider war die Sicht aber ganz oben dann weg.