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Kampenwand

Die Kampenwand ist das Traditionsklettergebiet für die Rosenheimer Kletterer. Lage, Anreise, Kletterführer und Routeninformationen, sowie Updates für das Gebiet zur aktuellen Auflage des Kletterführers Bayerische Alpen Band 1, in dem die Klettermöglchkeiten beschrieben werden.

Heli Kotter klettert im Thaler-Dach an der Kampenwand

Heli Kotter klettert im Thaler-Dach an der Kampenwand

Traditionsklettergebiet über dem Chiemsee

Die Kampenwand oberhalb von Aschau im Chiemgau ist der traditionsreichste Kletterspot für die Rosenheimer Kletterer. An den Südwänden kann man auch im Winter klettern und auch sonst sind an den Gipfeln und Nebengipfeln dieses Kammes viele Klettermöglichkeiten geboten. Vom Äußersten Ostgipfel bis zum Westgipfel reiht sich auf einem Kilometer Fels an Fels und die Südwände sind teilweise bis 150 m hoch. Mit Abstand am beliebtesten ist die Kampenwandüberschreitung.

Anfahrt

Am besten mit PKW: Die A8 München – Salzburg an der Ausfahrt Bernau oder Frasdorf verlassen und weiter nach Aschau. Oder auf der Straße von Bernau nach Aschau nach ca. 5 km links Richtung Seiseralm und weiter nach Hintergschwendt zum Parkplatz am Ende der Straße. Anreise mit Zug nach Aschau möglich (ca. 30 Min. längerer Zustieg bei Fußanstieg, zur Talstation der Kampenwandbahn ca. 15 Min.).

Zugang

Ausgangspunkt für die meisten Klettereien ist die Steinlingalm. Diese erreicht man in etwa 1-1,5 Std. von Hintergschwendt zu Fuß oder mit dem Bike (zwischendurch sehr steil). Schneller und bequemer fährt man mit der Kampenwandbahn zur Bergstation und wandert den breiten Touristenweg in 15 Min. zur Steinlingalm.

Der Ausstieg der Südostwand (6-) am Hauptgipfel beginnt mit einem glatten Bauch.
Der Ausstieg der Südostwand (6-) am Hauptgipfel beginnt mit einem glatten Bauch.

Routen

An den insgesamt etwa ein Dutzend Gipfeltürmen des Kampenwandgrates gibt es fast alle Arten von Kletterrouten. Von der 10 Meter Sportkletterroute bis hin zur 5 Seillängen langen alpinen Techno-Route ist alles geboten. Insgesamt sind hier aber die meisten Routen relativ gut abgesichert - fast alle lohnenden Klassiker wurden saniert. Trotzdem sind vor allem die Mehr-Seillängen-Routen keine Plaisirsteige. Die Hakenabstände betragen auch in den schwierigeren Längen oft 5 und mehr Meter und der souveräne Umgang mit Keilen und Friends, sowie oftmals einsetzbaren Sanduhrschlingen kann Stress reduzieren. Generell sollte man hier den Schwierigkeiten einigermaßen gewachsen sein. Nicht zuletzt deshalb, weil es sich um klassische Kletterei mit auch noch eher Oldschool-Bewertungen handelt. Die beliebteste und längste Route ist die Kampenwandüberschreitung, die am Westgipfel startet und über Gmelchturm und Teufelsturm zum Hauptgipfel führt. Dazu gibt es verschiedene, unterschiedlich schwierige Varianten, die leichteste weist den Schwierigkeitsgrad 3+ auf. Üblich (und schöner) sind aber die Ergänzung um Torweg am Westgipfel und NW-Verschneidung am Hauptgipfel und dann sind Stellen bis 4+ obligatorisch. Eine ausführliche Beschreibung der Tour mit vielen Bildern gibt es auch beim Bergzeit-Magazin.

Kletterführer

Der Kletterführer Bayerische Alpen, Band 1 beschreibt die Kletterrouten an der Kampenwand ausführlich. Wer einen Fehler entdeckt oder eine neue Route begangen oder eingebohrt hat, ein Projekt klettern konnte oder einen anderen Hinweis für den Autor oder die Leser des Buches hat, schickt mir am besten eine E-Mail.  Diese Neuigkeiten, Korrekturen und sonstigen Hinweise oder Infos, die im Führer keinen Platz mehr hatten werden im folgenden beschrieben.

Updates, Berichtigungen, Ergänzungen

Der Kletterführer gibt den aktuellen Stand wieder.

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