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Obernberg - Gschnitztal - Gschnitzer Tribulaun

5. 03. 2022 | Tourenverhältnisse Stubaier Alpen
von Markus Stadler

Insgesamt gute Skitourenbedingungen im Obernbergtal und Gschnitztal mit unterdurchschnitttlicher Schneelage in den Hochlagen.

Ausgangspunkt war am Morgen Almis Berghotel in Obernberg. Übers Gstreinjöchl ging es ins Schneetal und über die Schneetalscharte auf den Gschnitzer Tribulaun. Anschließend Abfahrt ins Gschnitztal, wo wir im Alfaier Hof übernachteten.

Sowohl im Obernbergtal, als auch im hinteren Gschnitztal ist die Schneelage gut. Dabei liegt im Talboden jeweils eine ordentliche Altschneedecke von 50-100 cm. Die steileren Sonnenhänge sind allerdings oft aper, in den Gräben und auf Forstwegen kommt man aber trotzdem meistens in die etwas höheren Lagen, wo dann auch ausreichend Schnee liegt. Schattseitige Touren können alle bis ins Tal abgefahren werden. Südseitig gibt es Firnbedingungen, Schattseitig liegt noch Pulverschnee, wobei der oft stark vom Wind beeinflusst ist, besonders in höheren Lagen. Die Lawinenlage ist inzwischen sehr entspannt. Durch die kalten Temperaturen waren Nasschneelawinen kein Thema.

Für den Gipfelanstieg auf den Gschnitzer Tribulaun lohnt es sich kaum die Ski mit über die Felsstufe hinauf zu nehmen, da die Hänge oben recht abgeblasen und der verbliebene Schnee oft ungut zu fahren ist (Windharsch unterschiedlichster Ausprägung). Wir haben die Skier in der Schneetalscharte stehen gelassen. Steigeisen und Pickel hatten wir dabei, im Gipfelanstieg aber nicht eingesetzt, geht relativ gut ohne, wenn man die paar kurzen steilen und harten Passagen in den guten Stapfspuren vorsichtig wieder absteigt.

Die Skitour auf den Gschnitzer Tribulaun bei Skitourenguru

Start im Obernbergtal - Blick auf die unten bereits ausgeaperten Südhänge

Start im Obernbergtal - Blick auf die unten bereits ausgeaperten Südhänge

Aufstieg durch den eindrucksvollen Talschluss zum Gstreinjöchl

Aufstieg durch den eindrucksvollen Talschluss zum Gstreinjöchl

Am Gstreinjöchl fällt der Blick auf den Gschnitzer Tribulaun (rechts), unserem Tagesziel

Am Gstreinjöchl fällt der Blick auf den Gschnitzer Tribulaun (rechts), unserem Tagesziel

Steile Abfahrt vom Gstreinjöchl im nur ganz leicht angefirnten Harsch

Steile Abfahrt vom Gstreinjöchl im nur ganz leicht angefirnten Harsch

Blick zum Habicht bei der Abfahrt

Blick zum Habicht bei der Abfahrt ins Schneetal

Aufstieg in die Schneetalscharte

Aufstieg in die Schneetalscharte ging in guter Spur überraschenderweise ohne Harscheisen.

Felsige Rinne aus der Schneetalscharte zur Gipfelflanke des Gschnitzer Tribulaun

Felsige Rinne aus der Schneetalscharte zur Gipfelflanke des Gschnitzer Tribulaun

Gipfelflanke am Gschnitzer Tribulaun

Gipfelflanke am Gschnitzer Tribulaun

Windharsch in der Schneetalscharte

Windharsch in der Schneetalscharte

Je tiefer man kommt, desto besser wird der Schnee

Je tiefer man kommt, desto besser wird der Schnee

Rückblick zum Gschnitzer Tribulaun (mitte)

Rückblick zum Gschnitzer Tribulaun (mitte), kaum zu glauben, dass der so einfach zu besteigen ist.

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