Skitour Kampenwand, Rossleiten
Insgesamt gute Bedingungen, im oberen Teil fehlt noch die Unterlage.
Im Rahmen eines Sonntagsausflugs haben wir uns heute Mittag auf den Weg von Hohenaschau auf die Kampenwand gemacht. Lifte waren keine in Betrieb (außer der Gondelbahn) und noch keinerlei Anzeichen von Pistenpräparierungsarbeiten.
Unten im Bereich der Talstation liegen ungefähr 25 cm Schnee, wobei unter den 15–20 cm Pulverschnee bereits eine dünne, tragfähige Unterlage vorhanden ist. Trotz enorm vieler Tourengeher war auch gegen 15 Uhr der unterste steile Hang noch nicht allzu schlimm abgekratzt, nur an wenigen Stellen kam etwas der Dreck raus. Bis zur Einmündung der Straße von Hintergschwendt insgesamt gute Bedingungen mit etwas Unterlage, aber am Nachmittag natürlich schon recht eingefahren. Weiter oberhalb merkt man, dass es am Freitag – vor dem letzten Schneefall – nicht warm genug war, um den Schnee zusammensacken zu lassen. Hier ist auch die Unterlage noch pulvrig und dementsprechend kommt man etwas öfter auf den Boden durch, besonders wo es steiler ist oder an Hangkanten, die vom Wind abgeweht wurden. Am letzten Stück zum Rossleitenkreuz dürfte es schon noch mehr Schnee haben. Hier muss man bei der Abfahrt vorsichtig sein. Aber mit offenen Augen eigentlich kein Problem, wenn man im ausgefahrenen Korridor bleibt. In den obersten Hängen liegen etwa 30–60 cm Pulverschnee – je nach Windeinfluss (der aber überraschend gering war). Nach mehr Windeinfluss sah es von weitem gegenüber in Richtung Sulten/Steinlingalm aus. Leider war die Sicht aber ganz oben dann weg.
