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Skitour Tuxer Alpen - Glungezer (2677 m)

Glungezer

Schwierigkeit InfosGesamteindruck
2 / WS+
HöhenmeterGehzeit Infos
800 m3 h
ExpositionLawinengefahr Infos
Nord
Beliebtheit
Rother Skitourenführer Brennerregion
Die letzten Meter vom zum höchsten Punkt des Glungezer. Die Glungezerhütte kurz unterhalb des Gipfels.

Auf der »klassischen Route« vom Patscherkofel

Der Glungezer war in der Frühzeit des Skilaufs eine der berühmtesten Skitouren nicht nur Tirols, sondern der gesamten Alpen. Der Aufstieg von Tulfes oder gar aus dem Inntal war sehr lang, die Abfahrt zur damaligen Zeit sehr anstrengend. Das führte zum Bau der Glungezerhütte. Mit der Zeit bürgerte es sich allmählich ein, den Glungezer mit Hilfe der Patscherkofelbahn von Igls aus zu besteigen. Die Querung am Beginn dieser Route war lawinengefährdet, der Anstieg aber so beliebt, dass man sich entschloss, einen Tunnel zubauen. Mit der Zunahme des Pistenskilaufs und dem Bau der Sesselbahnenvon Tulfes (Glungezerbahn) wurde der Tunnel überflüssig und verfiel. Man kann aber diese heikle Stelle vermeiden, wenn man den »Gipfellift« benützt und die Skitour mit einer Abfahrt zum Issboden beginnt. Der Aufstieg ist kurz, doch kosten auch die Abfahrten Zeit, und auf eine Einkehr in der gemütlichen Glungezerhütte möchte man auch nicht verzichten. Es ist daher sinnvoll, die erste Bahn (9 Uhr) für die Auffahrt zu benützen.

Anfahrt

Der Talort ist Igls, 870 m, er ist  von Innsbruck mit PKW, Bus oder Straßenbahn erreichbar.

Ausgangspunkt

Talstation der Patscherkofelbahn (Kabinenbahn), 893 m. Bushaltestelle. Oberhalb des Ortszentrums (Hinweisschilder). In zwei Teilstreckenzur Bergstation (1964 m). Oder: Von der Ausfahrt »Igls« der Brenner-Autobahn zur Talstation eines Sessellifts. Mit diesem und einem Schlepplift gleichfalls zur Bergstation der Kabinenbahn. In beiden Fällen zu Fuß oder mit dem »Gipfellift« auf den Patscherkofel (2246 m).

Routenverlauf

Abfahrt vom Gipfel des Patscherkofels über den Osthang, dabei rechts halten. Durch das Jochtal und weiter zum Issboden. Etwas unterhalb der Isshütte (1873 m) wird angefellt. Mit kaum merkbarem Höhengewinn quert man in einigem Auf und Ab. Orientierungshilfen sind Viggarspitze und Neunerspitze. Erst nach der Neunerspitze biegt man nach rechts ein und steigt durch das Neunerkar ins Frauental (am Beginn Denkmal) auf. Weiter bis zum viel begangenen »Normalanstieg« auf den Glungezer. Die etwas heikle Querung unmittelbar unterhalb der Hütte hat der Hüttenwirt erleichtert. Kurze Zeit später stehen wir vor der Glungezerhütte (2600 m). Wer eine Einkehr geplant hat, sollte es vor dem weiteren Anstieg tun, denn unsere Abfahrt führt nicht mehr an der Hütte vorbei. Von der Hütte steigt man zum großen Gipfelkreuz auf, hat damit aber den Gipfel noch nicht erreicht. Das Kreuz steht hier, um vom Tal aus gesehen zu werden, der Gipfel liegt ein gutes Stück weiter südlich. Zum Glück, möchte man sagen, denn die Mehrzahl der Glungezerbesteiger lässt es bei der Hütte oder dem Kreuz bewenden, sodass man auf dem Gipfel keinen übermäßigen Andrang befürchten muss.

Abfahrt

Zurück in Richtung Gipfelkreuz, dann über den prachtvollen Nordosthang zur Schäferhütte (etwas unterhalb der Bergstation eines Sessellifts, der auf den Schartenkogelführt). Auf der Piste – Vorsicht, nicht zur Talstation des Sessellifts hinunter, sondern rechts halten – zur Tulfeinalm. Weiter auf der Piste zur Mittelstation Halsmarter und (bei entsprechender Schneelage, selbst im Hochwinter nicht immer möglich) nach Tulfes (923 m). Mit dem Bus (nur wenige Verbindungen) zurück nach Igls.

Karten


Alpenvereinskarte - 33S Tuxer Alpen
- Maßstab: 1:50.000

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