Kategorien: Tourenbedingungen Fels Zillertaler Alpen

Klettern im Zillergrund, Klettergebiet Au-Süd

8.09.2024 von Markus Stadler
Am Einstieg
Unter den Einstiegen des Klettergebiets. Foto: Tom Strobl
Herrlicher Ausblick in Supersommer
Herrlicher Ausblick aus der Route Supersommer in den Zillergrund
Fritz kurz nach der Schlüsselstelle vom Adlernest
Fritz kurz nach der Schlüsselstelle vom Adlernest
Blick aufs "Adlernest" - der luftige Stand nach der 2. Seillänge der gleichnamigen Route
Blick aufs "Adlernest" - der luftige Stand nach der 2. Seillänge der gleichnamigen Route
Querung hoch über dem Talboden
Querung hoch über dem Talboden
Tolle Granitkletterei im Adlernest
Tolle Granitkletterei in der Route Adlernest (7-/A0), Foto: Tom Strobl
Der Erstbegeher der meisten Routen an der Auplatte
Fritz Amann hat die meisten Routen des Klettergebiets erstbegangen. Foto: Tom Strobl

Vor dem Schlechtwettereinbruch in dieser Woche haben wir das schöne Wochenende nochmal im Zillertal genutzt. Wir waren im Klettergebiet Au-Süd im Zillergrund und sind die beiden Routen Supersommer und Adlernest geklettert. Die Bedingungen waren ideal, bis Mittag optimale Temperaturen fürs Klettern im T-Shirt. Danach wurde es in der Sonne zwar schon recht warm, aber meistens steht man am Stand im Schatten von Bäumen und es ist dann auch ein kühlender Wind aufgekommen. Die Wand war staubtrocken, aber das wird jetzt erstmal vorbei sein. Die Schäfer haben gestern ihre Schafe eine Woche früher als geplant von den Weiden geholt, weil in den Hochlagen Neuschnee kommen dürfte. 

Am Gasthaus in der Au kann man auf dem Parkplatz für 10 Euro pro Person übernachten - es gibt jetzt dort sogar ein neues Häuschen mit Toiletten und Duschen. Die Kletterei ist Plaisirkletterei ab dem oberen 6. Grad mit bester Absicherung. Ab und zu muss man einige Meter über fichtennadelbedeckte Waldbänder, ansonsten klettert man in feinstem Granit. Der Zustieg ist mit knapp 30 Minuten in gemütlichem Tempo vom Parkplatz sehr überschaubar. Ein schönes Gebiet, hauptsächlich erschlossen von Fritz Amann.