Kategorien: Tourenverhältnisse Tuxer Alpen

Naviser Kreuzjöchl

28.01.2026 von Markus Stadler
Am Bahnhof Steinach
Am Bahnhof Steinach
Aufstieg über die Tourengeherschneise
Aufstieg über die Tourengeherschneise
Kurz oberhalb der Naviser Hütte
Kurz oberhalb der Naviser Hütte
In der Mulde nördlich des Weiricheggs hat es genug Schnee
In der Mulde nördlich des Weiricheggs hat es genug Schnee
Am Gipfelgrat zum Naviser Kreuzjöchl
Am Gipfelgrat zum Naviser Kreuzjöchl
Am höchsten Punkt bei mäßig guter Sicht
Am höchsten Punkt bei mäßig guter Sicht
Im ersten Teil ist die Abfahrt etwas windbeeinflusst - leider wurde die Sicht dann schlechter
Im ersten Teil ist die Abfahrt etwas windbeeinflusst - leider wurde die Sicht dann schlechter
In der weißen Wüste im hinteren Navistal
In der weißen Wüste im hinteren Navistal
Kurze Skatingpassage auf der Straße zur Peeralm
Kurze Skatingpassage auf der Straße zur Peeralm
Die Peeralm ist die erste Unterkunft auf unserer Durchquerung
Die Peeralm ist die erste Unterkunft auf unserer Durchquerung

Auftakt einer fünftägigen Skidurchquerung der Tuxer Alpen. Von Rosenheim fuhren wir mit dem Eurocity nach Steinach (Sonderhalt wegen Baustelle in Innsbruck) und mit Taxi Eller nach Navis zum Parkplatz Schranzberg. Von dort stiegen wir auf das Naviser Kreuzjöchl (Skiführer Tuxer und Zillertaler Alpen,Tour D20) mit Abfahrt zur Peeralm.

Der Aufstieg durch die Skitourenschneise geht gut mit Ski. Bis auf wenige Meter, die aper waren und wo man mal kurz über das Gras gehen musste, lagen die 2 cm Neuschnee von der vergangenen Nacht auf einer gut eingefahrenen, aber meist weichen Unterlage. Oberhalb vom Schranzberghaus hat es dann auf den (nord-)westseitigen Hängen etwa 30-50 cm stark aufgebauten Schnee, wo man oft bis auf die Almrosen durchfällt. Wir sind nicht über das Weirichegg aufgestiegen (weil wir auf der West-/Südseite wenig Schnee vermuteten), sondern direkt durch die steile Mulde in den Sattel beim Wegkreuz. Der vorangegangene Föhn hat überraschend wenig Schnee verblasen, so dass sich die Triebschneeansammlungen im Kammbereich stark in Grenzen hielten. Aufstieg mit Ski bis zum Gipfel. Die nordseitige Abfahrt zur Straße in Richtung Klammalm ist im oberen Bereich leicht windbeeinflusst mit stellenweise leichtem Winddeckel. Im weiteren Verlauf geht die Schneedecke in oft komplett bis zum Boden lockeren, aufgebauten Schwimmschnee über. In etwas flacheren Passagen mit genug Schwung gut zu fahren, im steileren Gelände bricht man jedoch häufig auf den Boden durch. Zum Glück hat es aber in dem Bereich kaum Steine. Wir sind dann auf der Straße zur Peeralm abgefahren, wo wir übernachtet haben. Das letzte Stück auf der Straße hatte gerade noch so ausreichend Schnee, um bis zur Alm mit Ski fahren zu können. Die Südhänge neben der Straße sind komplett aper.