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Skitour Dolomiten - Mittagsscharte (2597 m)

Mittagsscharte von Villnöss

Schwierigkeit InfosGesamteindruck
2 / ZS
HöhenmeterGehzeit Infos
1200 m3 h
ExpositionLawinengefahr Infos
Nord
Beliebtheit
Rother Skitourenfüher Dolomiten
Auch wenns nicht mehr so weit aussieht - die Scharte ist noch 700 Höhenmeter weg Brotzeitplatz-Suche in der Mittagsscharte Pulverabfahrt von der Mittagsscharte

Der Skitourenklassiker in der Geislergruppe

Die Geislerspitzen mit ihren bis zu 800 m hohen Nordwänden dominieren die Kulisse im hinteren Villnößtal. Beim Blick auf diese Felsmauer fällt dem Tourengeher unweigerlich die markante Mittagsscharte auf, die diese steilen Felstürme in zwei Hälften teilt. Die Mittagsscharte ist der beste Übergang von Nord nach Süd, wird aber meist als eigenständige Skitour aus dem Villnößtal begangen. Hierbei besticht sie zum einen durch die wilde Felslandschaft - andererseits sind die riesigen Nordhänge aber auch oft gut für eine tolle Pulverabfahrt.

Anfahrt

Von der Ausfahrt Klausen der Brennerautobahn ein kurzes Stück in Richtung Brixen, bis rechts die Straße ins Villnösstal abzweigt. Auf dieser bis St. Magdalena am Talende, wo an der ersten Linkskehre nach dem Ort die Straße zur Waldschänke abzweigt.

Ausgangspunkt

Parkplatz Ranui (1350 m) oder noch einige Meter weiter an der Waldschänke, gebührenpflichtig

Routenverlauf

Vom Ranuihof rechts der Straße an den Waldrand zur Waldschänke. Hier beginnt eine Rodelbahn, der man aufwärts (Ausschilderung Mittagsscharte), bis nach etwa 200 Hm ein Wegweiser nach rechts über den Bach leitet. Dem Fahrweg noch ein gutes Stück aufwärts weiter bis er wieder nach links über den Bach führt und nach zwei Kehren endet. Hier verzweigt sich der Weg - rechts führt eine flache, lawinensichere Tour zur Brogleshütte und auf den Raschötz - unser Weg zweigt jedoch links ab. Durch anfangs relativ dichten Wald aufwärts, bis er sich lichtet und das Gelände weitet. Nun ohne Orientierungsschwierigkeiten in zunehmender Steilheit auf zwei große Felsblöcke zu und links vorbei in die hier schmaler und etwas steiler werdende Rinne. In Spitzkehren hinauf bis in die Scharte, die letzten Meter manchmal zu Fuß weil es dort oft freigeblasen ist. In der geräumigen Scharte sucht man sich sein Brotzeitplatzl am besten eher links, weil dort die Sonne am längsten hinscheint.

Abfahrt

Entlang der Aufstiegsroute. Nach der Rinne bietet der breite Hang viel Platz für eigen Spuren.

Varianten

Bei guten Verhältnissen lässt sich vom Villnösstal eine landschaftlich und skifahrerisch grandiose Rundtour unternehmen: Aufstieg von der Zanser Alm (hierher mit Bus oder Taxi) zum Kreuzjoch, Abfahrt nach Süden und Aufstieg zur Roa-Scharte. Abfahrt nach Westen und Aufstieg von Süden zur Mittagsscharte. Abfahrt wie oben zurück nach Villnöß. Gesamt 1600 Höhenmeter, technische Anforderungen etwa wie Mittagsscharte.

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