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Skitour Zillertaler Alpen - Östlicher Hochwart (3068 m)

Östlicher Hochwart von Dun

Schwierigkeit InfosGesamteindruck
2-3 / ZS-
HöhenmeterGehzeit Infos
1550 m4,5 h
ExpositionLawinengefahr Infos
Süd, Südwest
Beliebtheit
Skitourenführer Tuxer- und Zillertaler Alpen
Im Gipfelhang des Hochwart Sonnige Südhänge inmitten der wilden Pfunderer Berge Am Gipfelgrat, direkt vor dem Skidepot - hinten der Westliche Hochwart. Perfekte Firnhänge zur Valsalm - hinten die Valsscharte.

Abgelegenes Firnschmankerl im Pfunderer Tal auf der Südseite der Zillertaler Alpen

Von den Skibergen am Talschluss des Pfunderer Tales ist der Östliche Hochwart sicherlich eines der lohnendsten. Auf den insgesamt etwa 1600 Höhenmetern sind keine besonders schwierigen oder unangenehmen Passagen zu bewältigen, wie es sonst bei den hohen Pfunderer Bergen oft der Fall ist. Trotzdem ist die Tour – außer bei den Einheimischen - wenig bekannt. Durch die Süd und Südwestseitigen Hänge findet man oft schon ab März guten Firn. Vom Gipfel bietet sich ein perfekter Blick auf den Hochfeiler, der unmittelbar gegenüber steht – und natürlich eine herrliche Dolomitenschau.

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Anfahrt

Im Pustertal biegt man in Niedervintl ins Pfunderer Tal ab und fährt bis ans Talende zum Weiler Dun

Ausgangspunkt

Dun im Talschluss des Pfunderer Tales, Parkmöglichkeiten an der Straße zum Gehöft Luzer, an und vor der Brücke über den Eisbrugg Bach (1573 m).

Routenverlauf

Am Luzer-Hof beginnt ein Fahrweg, der auf der Schattenseite des Tales aufwärts führt, dann über eine Brücke die Bachseite wechselt und sich kurz vor den flachen Wiesen der Eggeralm nochmal gabelt. Hier rutschen wir links wenige Meter abwärts und folgen dem Bach zur Winkler Alm. Sanft ansteigend geht es nun nach Norden in das Weißsteintal bis zu einem kleinen Heustadel auf der rechten Talseite. Bei genügend Schnee können wir den dahinter liegenden Südhang in einer weiten Linksschleife aufsteigen und entlang der Fahrstraße wieder nach rechts in den Talgrund queren. Ist der Südhang bereits aper, bietet die schmale Rinne links hinter dem Stadel oft am längsten Schnee für Aufstieg und Abfahrt. Ein schönes Kar führt nun in der Folge zur Valsalm. Durch den flachen Talboden steigen wir weiter nach Norden und dann über einen recht steilen Hang hinauf zur Valsscharte. Der folgende Südhang wird rechts ansteigend gequert und eine weitere Steilstufe bringt und in eine kleine Einschartung rechts der plattigen Felswand, hinter der sich ein überraschend breites Kar befindet. Durch dieses können wir bequem nach Westen hinaufsteigen in eine dritte Scharte, wo wir das weitläufige Obervalskar betreten. Durch angenehme Mulden haltenwir uns im rechten Teil bis zu einem Absatz unter der steilen Gipfelflanke. Diese wird in ihrer Mitte von einem Felsriegel durchzogen, der sich reichts durch breite Rinne überwinden läßt. Von der folgenden Terrasse steigen gerade hinauf bis unter das nächste Felsband und queren dann im Steilhang nach links hinaus in flacheres Gelände, wo wir ohne Probleme zum Grat aufsteigen können. Am Beginn des Gipfelgrates errichten wir das Skidepot und steigen die letzten 60 Höhenmeter über leichtes Blockgelände und durch Schnee zum Gipfel.

Abfahrt

Entlang der Aufstiegsroute, ab der Valsscharte sehr weitläufiges Gelände, das zahlreiche Abfahrtsvarianten ermöglicht.

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