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Kletterrouten Wilder Kaiser » Fleischbank » Südostwand

Slowly Upstairs, faster down

Bewertung Ernsthaftigkeit Infos
8- (7/A0)E5-4
KletterzeitKletterlänge
2 h160 m
WandhöheExposition
150 mSO
Beliebtheit
Wilder Kaiser Kletterführer
Wandbild der Südostwand der Fleischbank im Wilden Kaiser mit dem Verlauf der Kletterrouten Wiessner-Rossi (türkis) und Slowly upstairs, faster down (violett).

Die Südostwand der Fleischbank mit dem Verlauf von "Wiessner-Rossi" (türkis) und "Slowly upstairs..." (violett).

Routencharakter

Anspruchsvolle Austiegsvariante zur Wiessner-Rossi. Die erste Seillänge müsste identisch sein mit der Route "LongShoat" und ist deutlich schwerer und nicht so gut absicherbar wie die beiden oberen. Wenn, dann werden nur die zwei oberen Längen als Variante zur Wiessner-Rossi geklettert, aber auch dies nur recht selten.

Schwierigkeit

8- oder 7/A0 (E5-), oberhalb vom Band 6+ (E4)

Absicherung

Weitgehend clean, die oberen Längen sind mobil aber relativ gut absicherbar, die Länge vor dem Band ist etwas heikler und zudem deutlich schwerer.

Empfohlene Ausrüstung

Stopper, Cams bis Gr. 3

Erstbegeher

J. Amann, Edith Kralik am 7. Juni 1983 und am 31. August 1984

Ortovox

Zustieg

Entlang der Wiessner-Rossi bis zum Stand vor dem Rossi-Überhang. Nun entweder hier schon rechts und über die schwierige Länge aufs Band oder der klassischen Routen noch aufs Band folgen und vom Ende des Bandes dem markanten Riss durch die Schichtplatte weiter.

Einstieg

siehe Zustieg.

Routenverlauf

Der Wulst vor dem Band wird entlang der Route "Long Shoat" überwunden, oberhalb geht es durch den auffallenden Riss rechts der Wiessner-Rossi.

Abstieg

-Vom Gipfel nach Westen über die trichterförmige Rinne (1) hinab und rechts zu Abseilhaken. Nun entweder durch die unten recht enge Schöllhörnrinne (2) abklettern, bis sie sich weitet oder 30m abseilen. Nun nach links (südl.) hinausqueren und auf gut ausgetretenem Weglein aufwärts in die Christascharte und noch ein Stück weiter hinauf bis an den Nordostgrat der Karlspitze zu einem breiten Absatz (Markierungen). Jetzt jenseits nach Süden durch Rinnen (1) hinab bis zu einem ersten Abseilstand. Von diesem nach links (Osten) durch eine Rinne abseilen oder schneller abklettern (1 - 2) bis zu einem luftigen Absatz mit mehreren Abseilhaken. Hier am besten Seil 15-20 m nach Süden abseilen (abklettern 3, etwas heikel und nicht ganz fest). In dem folgenden Schrofengelände befinden sich mehrere Abseilmöglichkeiten. Am schnellsten steigt man noch ca. 15 - 20 m nach Süden ab zu Abseilstand (1-2) in der linken Wand der brüchigen Rinne und seilt von dort 1 x 30 m hinab ins Schotterkar (die letzten 10 m müssen dann nochmal leicht abgeklettert werden, nach 20 m gäbe es noch einen Abseilstand). Man kann auch vom Stand vor der 3er Abkletterstelle nach Südosten mit Doppelseil abseilen (aber etwas steinschlaggefährdeter, v.a. beim Seilabziehen). Zeitbedarf bei überwiegendem zügigen Abklettern 45 Min. bis 1 Std., wer alles abseilt muss vor allem am ersten Abseilstand mit Stau rechnen und dann deutlich mehr einkalkulieren.

Übernachtung oder Einkehr

Gaudeamushütte, Gruttenhütte, Stripsenjochhaus

Informationsquelle

Alpenvereinsführer Kaisergebirge, Kaiserbibel von Wolfgang Müller, Kletterführer Wilder Kaiser

Topo

Topo der Kletterroute Slowly upstairs, faster down an der Fleischbank im Wilden Kaiser

Topo der Kletterroute "Slowly upstairs, faster down" an der Fleischbank


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