Casanova

Bewertung Ernsthaftigkeit
6 E1+   Infos
Kletterzeit Kletterlänge
3-5 h 550 m
Wandhöhe Exposition
400 m O
Beliebtheit
5

Routencharakter

Neue Route im Wildanger. Überwiegend schöne Plattenkletterei in gutem bis sehr gutem Fels. Zwei Geh-Seillängen im leichten Gelände verbinden die zusammenhängenden Felspassagen im flacheren Mittelteil.

Schwierigkeit

6 (zwei Seillängen), häufig 5 bis 6-, zwischendurch auch leichter.

Absicherung

Gut mit Bohrhaken abgesichert.

Empfohlene Ausrüstung

11 Expressschlingen

Erstbegeher

Toni Niedermühlbichler und Greta Ritsch 2026 nachdem der Toni mit Adi Stocker bereits einige Seillängen eingerichtet hatte.

Zustieg

Von der Griesener Alm in Richtung Stripsenjoch-Haus, bis links der Eggersteig abbiegt. Diesen bis zu seinem tiefsten Punkt folgen und auf Steigspuren aufwärts zur Wildangerwand, rechts der Schlucht zwischen Fleischbank und Totenkirchl. 

Einstieg

Am äußersten linken Rand des Wildangerwandls etwa 20 m links vom Kirchlexpress, direkt an der rechten Begrenzung der Schlucht.

Routenverlauf

Die Route führt zuerst am linken Rand des Wildangerwandls aufwärts, dann über die glatt geschliffenen Platten unterhalb des Schneelochs bis zu dem steilen Wandgürtel oberhalb der Wildangerwand. Dort quert man am Wandfuß nach rechts noch über die Route Belladonna hinaus und steigt rechts von dieser hinauf zum Ausstieg.

Abstieg

Den Trittspuren und roten Markierungen rechts haltend folgen zum Schrofengelände des Heroldweg-Zustiegs. Über den Schrofenvorbau abwärts und an seinem Abbruch entweder 1 x 50 m abseilen oder 10 m oberhalb der Abseilstelle auf deutlichen Spuren nach links, dann kurz abklettern (2-3) zum Führerweg und auf diesem die letzten 50 m abklettern (2) zur Grasterrasse am Fuß der "Führernadeln". Auf dem Totenkirchl-Zustieg nach Norden zum Stripsenjochhaus oder gleich rechts zwischen Bismarck und Kirchl-Sockel hinab in den Wildanger (1 Stunde vom Ausstieg).

Übernachtung oder Einkehr

Stripsenjochhaus

Informationsquelle

Toni Niedermühlbichler (Infos und Wandfotos), Topo: Jakob Hechenberger

Fotos aus der Route