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Kletterrouten Wilder Kaiser » Totenkirchl » Westwand

Peters-Eidenschink

Bewertung Ernsthaftigkeit Infos
6+ A1E4
KletterzeitKletterlänge
3-4 h (gesamte Wand ca. 10 h)29 SL
WandhöheExposition
600 mW
Beliebtheit
Wilder Kaiser Kletterführer
Kirchl-West mit der Peters-Eidenschink (grün) als Verbindungsführe von Piazroute und Dülferroute

Kirchl-West mit der Peters-Eidenschink (grün) als Verbindungsführe von Piazroute und Dülferroute

Routencharakter

Alpine und anspruchsvolle Kletterei, altes Hakenmaterial. Mit Kreation der sog. Kirchl-Ideale (Adi Stocker, „Longlines“, Panico-Verlag) wieder öfter begangen.

Schwierigkeit

6+/A0 (E4), längere Passagen A0 und ein Seilzugquergang (A0)

Absicherung

Viel altes Hakenmaterial.

Empfohlene Ausrüstung

Stopper, Friends, Haken

Erstbegeher

O. Eidenschink, R. Peters 1943

Zustieg

Am besten über die Route 24-Volt (6+/7-) zum Einstieg in etwa 200 m Wandhöhe (leichter aber länger und alpiner gehts über die Piaz-Route

Einstieg

Am großen Band beim Bergwachtring rechts haltend aufwärts (Stellen 3) zu einem Absatz unter einem kleinen Pfeiler, rechts von diesem starten die eigentlichen Schwierigkeiten der Route.

Routenverlauf

Die Route quert unter dem überhängenden Westpfeiler schräg rechts aufwärts in die "Dülferroute", die im Bereich des Schluchtquergangs erreicht wird (hier mehrere Varianten, siehe auch "Hinweis")

Abstieg

Vom Gipfel am Normalweg absteigen:
Erst nach Norden 10 m abklettern (2), dann rechts über die Rampe 20 m absteigen und (orogr. links) auf einem Band und ein Wandl in die Scharte vor dem Vorgipfel abklettern (1-2, die letzten paar Meter 3, mehrere Abseilmöglichkeiten). Nun auf deutlichem Weg nach Westen und Norden über die 3. Terrasse absteigen bis zu einem Abbruch. Durch eine glatte Rinne 60 m abklettern (3- evtl. die ersten 25 m abseilen), am Ende der Rinne nach rechts ums Eck zu einer Höhle mit Abseilring. 25 m abseilen oder abklettern (3-) und weiter links absteigen und kurz abklettern (1-2) auf die 2. Terrasse. Hier über Geröll dem Pfad nach links hinab, zwei kurze Stufen abklettern (1) bis zum Abbruch, wo in einem Schärtchen hinter einem Felsturm der nächste Abseilring steckt. Hier 30 m abseilen oder abklettern (3), dann 25 m links absteigen zum nächsten Abseilring. Erneut 30 m abseilen (oder abklettern 3) bis zu einem Schrofenabsatz (orogr.) links der Rinne bei dicker Sanduhr. Links der Rinne absteigen, dann rechts über die Rinne drüber und auf Band rechts aufwärts ums Eck queren zum Abseilring vor dem Führerwandl. 27 m abseilen (oder abklettern 3) in eine Rinne und aus ihr nach rechts 8 m aufwärts zum großen Schrofenabsatz. Hier waagrechte Querung nach Osten zu einem Abseilring. 20 m abseilen und rechts in Scharte absteigen, wo nochmal ein Abseilring steckt. Hier entweder erneut 30 m abseilen oder unschwierig durch die Rinne absteigen (1-2) und an ihrem Ende kurz nach links über ein steileres Wandl (2+) hinab in die Schrofen zum großen Grasfleck bei den markanten Führernadeln. Vom Gipfel bis hierher mit zügigem Abklettern ca. 45 Min., mit routiniertem Abseilen etwa 1,5 h. Nun auf deutlichem Weg nach Norden in 15 Min. zum Stripsenjochhaus.

Übernachtung oder Einkehr

Stripsenjochhaus

Hinweise

Wiederholerinfo D. Bruder 2018:
Die SL nach der Abseilerei ist steil und anspruchsvoll, viel Fixes (sicher mehr als 10 H.). Dann wirds nervig: am klarsten ist noch die linke A1-Variante. Dann folgen erratische Haken auf ca. 10m Breite. Ich bin dem Adi-Topo gemäß stark rechts raus zum Dülferstand, dann aber blöderweise nicht gleich stark links sondern blöd original oben rum (stark links direkt zum nächsten stand, 2BH + NH, sicher günstiger als oben rum). vermutlich am besten ist aber, den Dülferstand gleich auszulassen und früher grad rauf auf die Links-Gerade-Variante.

Topo

Ein Topo befindet sich im Kletterführer Wilder Kaiser.


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