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Höllwand

Die Höllwand am Heuberg gehört zu den höchsten und eindrucksvollsten Wänden im bayerischen Inntal. Durch sie führen zwei neuere alpine Sportkletterrouten.

Klettern an der Höllwand am Heuberg

Alpines Sportklettern für Fortgeschrittene

Die Höllwand ist der Felsriegel, der vom Kitzstein, dem südlichsten Gipfel des Heubergmassivs, nach Südwesten abbricht. Berüchtigt ist der klassische „Höllwandpfeiler“, eine gewagte Abenteuertour von Schorsch Haider und Jörg Lehne aus dem Jahr 1959. In dem oftmals großbrüchigen Fels erfolgt die Absicherung an alten Schlaghaken und einigen Holzkeilen, bei Schwierigkeiten von 6/A2. Die eifrigen Neulandsucher Florian Burggraf und Klaus Zehetner haben den Felsriegel allerdings in den letzten Jahren nach dem Kriterium „akzeptable Felsqualität“ betrachtet und sind in zwei Neutouren fündig geworden. Das Urteil bezieht sich jedoch auf die durchschnittliche Felsgüte. Neben tollen, kompakten Platten mit eisenfesten Quarznoppen weisen beide Routen auch ordentlich brüchige Passagen und ziemlich botanische Abschnitte auf. Zusammen mit den anspruchsvollen und nicht ungefährlichen Zustiegen sind diese beiden Routen daher trotz der guten Absicherung nur etwas für Alpinisten mit der Fähigkeit, solche Widrigkeiten zu bewältigen. Insbesondere sollte man solide und lose Griffe unterscheiden und Steinschlag vermeiden können, um sich und seinen Seilpartner nicht zu gefährden.

Anfahrt

Auf der Inntalautobahn in Brannenburg ausfahren und über den Inn nach Nußdorf. Hier biegt man rechts ab und fährt durch Überfilzen, weiter über den Berg und jenseits hinab bis vor die ersten Häuser des Weilers Labach. Hier zweigt links die Straße Richtung Buchberg ab. Noch etwa 500 m bis zum Fahrverbot (Auffahrt nur für Anlieger). Kurz vor dem Gelände der Spedition Dettendorfer gibt es rechts eine Parkbucht.

Zugang

Die aufwändigeren Zustiege zu den Routen werden jeweils direkt bei den Routen beschrieben.

Kletterrouten

Im Kletterführer werden zwei Kletterrouten beschrieben: Salto Mortale und Highway to Hell. Links von Salto-Mortale gibte es noch eine (namenlose) Neutour im Grad 9-, die insgesamt den besseren Fels aufweist.

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